Pfizer erweitert globale Produktionskapazität für COVID-19-Impfstoff
Pfizer erhöhte 2021 seine Produktionskapazitäten für COVID-19-Impfstoffe, produzierte über 3 Milliarden Dosen und plant weitere 4 Milliarden für 2022 durch Lieferketten-Erweiterung und Auftragsfertigung.

Pfizer hat seine Produktionsbemühungen zur Steigerung der globalen Versorgung mit seinem COVID-19-Impfstoff ausgeweitet. Im Jahr 2021 stellte das Unternehmen über 3 Milliarden Dosen des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs her und erwartet, 2022 weitere 4 Milliarden Dosen zu produzieren.
Die Hochskalierung der Produktion erforderte eine Investition von mehr als 2 Milliarden US-Dollar, wovon 500 Millionen US-Dollar für die Erweiterung der Produktionskapazitäten bestimmt waren. Pfizer hat sein globales Produktionsnetzwerk auf 11 eigene Standorte und Vertragsfertiger erweitert. Die Produktionszeit für eine Charge Impfstoff wurde von 110 auf 60 Tage reduziert.
Zur Unterstützung dieser Expansion hat Pfizer seine Lieferkette durch die Einbindung neuer Lieferanten und Auftragsfertiger auf vier Kontinenten gestärkt. Insbesondere zielt eine Vereinbarung mit dem Biovac Institute in Südafrika darauf ab, den Impfstoff für die 55 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union herzustellen. Darüber hinaus ist eine Absichtserklärung mit Eurofarma Laboratórios SA in Brasilien vorgesehen, um den Impfstoff für die Verteilung in Lateinamerika zu produzieren.
Bis zum 31. Dezember 2021 hatte Pfizer über 2,6 Milliarden Impfstoffdosen in 166 Länder und Gebiete weltweit geliefert. Das Unternehmen bekräftigte sein Ziel, einen gleichberechtigten Zugang zum Impfstoff weltweit zu gewährleisten.