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Gesundheit

Pfizer erweitert mRNA-Technologie über COVID-19 hinaus

Aufbauend auf dem Erfolg seines COVID-19-Impfstoffs erforscht Pfizer die mRNA-Technologie für potenzielle Anwendungen bei Infektionskrankheiten wie Influenza und Gürtelrose sowie bei seltenen genetischen Erkrankungen.

23. Juni 2026
Pfizer erweitert mRNA-Technologie über COVID-19 hinaus

Der Pharmakonzern Pfizer Inc. nutzt seine Erfahrungen mit der Messenger-RNA (mRNA)-Technologie, die durch seinen COVID-19-Impfstoff bewiesen wurde, um neue Therapie- und Impfstoffkandidaten zu entwickeln. Das Unternehmen gab bekannt, dass es seine Forschung zur potenziellen Anwendung von mRNA bei der Behandlung anderer Infektionskrankheiten und seltener genetischer Erkrankungen ausweitet.

Das Unternehmen hat Phase-3-Studien für einen mRNA-basierten Influenza-Impfstoffkandidaten eingeleitet. Dieser Ansatz bietet Flexibilität und ermöglicht schnelle Anpassungen, um zirkulierende Grippestämme effektiver als herkömmliche jährliche Impfstoffe zu bekämpfen. Pfizer erwartet, dass dies zu einer verbesserten Wirksamkeit und einer zuverlässigeren Versorgung führen könnte.

In Zusammenarbeit mit BioNTech entwickelt Pfizer außerdem einen mRNA-Impfstoff gegen Gürtelrose, dessen humanen Studien für 2023 geplant sind. Darüber hinaus arbeitet Pfizer mit Beam Therapeutics zusammen, um mRNA als Plattform für Gentherapien zur Behandlung seltener genetischer Leber-, Muskel- und ZNS-Erkrankungen zu untersuchen und potenziell einmalige Behandlungen anzubieten.

Parallel zu diesen Fortschritten setzt Pfizer seine Arbeit an COVID-19-Impfstoffen fort, einschließlich bivalenter Impfstoffe für neue Varianten und der Forschung an einem kombinierten Impfstoff gegen COVID-19 und Influenza.

Originalquelle: pfizer.com