Pfizer erwirbt Lizenz für Gichtmedikamentenkandidaten KUX-1151 von Kissei
Pfizer Inc. hat eine Lizenzvereinbarung mit Kissei Pharmaceutical Co., Ltd. für KUX-1151 abgeschlossen, eine experimentelle Therapie für Gicht und Hyperurikämie. Die Vereinbarung gewährt Pfizer weltweite Entwicklungs- und Vermarktungsrechte außerhalb Japans.

Pfizer Inc. hat sich die weltweiten Rechte mit Ausnahme Japans gesichert, um KUX-1151 zu entwickeln und zu vermarkten. Bei KUX-1151 handelt es sich um einen neuartigen, experimentellen Wirkstoffkandidaten zur Behandlung von Gicht und Hyperurikämie, der von Kissei Pharmaceutical Co., Ltd. entdeckt wurde.
Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung erhält Kissei eine Vorauszahlung und hat Anspruch auf Meilensteinzahlungen sowie Lizenzgebühren auf zukünftige Verkäufe. Spezifische finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Neusentis Research Unit von Pfizer wird das KUX-1151-Programm weiter vorantreiben.
KUX-1151 befindet sich derzeit in Phase-I-Klinikstudien in Japan. Die Therapie zielt darauf ab, den Harnsäurespiegel im Serum zu senken, indem sowohl die Xanthinoxidase, ein Enzym, das die Harnsäureproduktion reguliert, als auch der Urattransporter 1 (URAT1), der für die Rückresorption von Harnsäure in den Nieren verantwortlich ist, gehemmt werden. Dieser duale Wirkmechanismus soll eine neue Behandlungsoption für Patienten mit Gicht und Hyperurikämie bieten.
Gicht und Hyperurikämie sind Erkrankungen, die aus einem Ungleichgewicht zwischen Produktion und Ausscheidung von Harnsäure im Körper resultieren. Die Entwicklung von KUX-1151 stellt eine potenzielle neue therapeutische Strategie dar, die dieses Ungleichgewicht angeht.