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Gesundheit

Pfizers Prostatakrebs-Kombination senkt Progressionsrisiko um 55%

Pfizers Kombination aus TALZENNA und XTANDI reduzierte das Risiko für Krankheitsfortschritt oder Tod bei metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs mit HRR-Genmutationen um 55 % im Vergleich zu Placebo plus XTANDI.

13. Juni 2026
Pfizers Prostatakrebs-Kombination senkt Progressionsrisiko um 55%
Bild ist eine KI-generierte Illustration

New York, USA – Pfizer Inc. (NYSE: PFE) gab neue positive Ergebnisse aus einer Kohorte der Phase-3-Studie TALAPRO-2 bekannt, die die Kombination von TALZENNA (Talazoparib) und XTANDI (Enzalutamid) bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) mit Genmutationen der homologen Rekombinationsreparatur (HRR) untersuchte.

Die Studie zeigte, dass die Kombination aus TALZENNA plus XTANDI das Risiko für radiografisches Fortschreiten oder Tod (rPFS) um 55 % im Vergleich zu Placebo plus XTANDI reduzierte. Das mediane rPFS wurde im Kombinationsarm noch nicht erreicht, während es in der Placebogruppe 13,8 Monate betrug. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt.

Eine explorative Analyse von Patienten mit BRCA1/2-Mutationen zeigte eine Reduzierung des Progressions- oder Sterberisikos um 80 %. Auch Patienten mit anderen HRR-Genmutationen profitierten von der Kombination im Vergleich zu Placebo.

Die Sicherheitsprofile von TALZENNA und XTANDI waren im Allgemeinen konsistent mit ihren bekannten Profilen. Pfizer hat einen Zulassungsantrag für die Kombinationstherapie bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht, eine Entscheidung wird für 2023 erwartet. Ein ähnlicher Antrag wurde auch bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) gestellt.

Originalquelle: pfizer.com