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Gesundheit

Pfizer wählt einmal täglich anzuwendende Formulierung für oralen GLP-1-Wirkstoff Danuglipron

Pfizer hat eine bevorzugte, einmal täglich anzuwendende Formulierung seines oralen GLP-1-Rezeptoragonisten Danuglipron ausgewählt. Das Unternehmen plant Dosisoptimierungsstudien im zweiten Halbjahr 2024.

16. Juni 2026
Pfizer wählt einmal täglich anzuwendende Formulierung für oralen GLP-1-Wirkstoff Danuglipron
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Pharmakonzern Pfizer hat eine bevorzugte, modifizierte Freisetzungsformulierung seines oralen GLP-1-Rezeptoragonisten Danuglipron für die einmal tägliche Anwendung ausgewählt. Das Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass es plant, im zweiten Halbjahr 2024 Dosisoptimierungsstudien durchzuführen, um Daten für zulassungsrelevante Studien zu sammeln.

Die Auswahl basiert auf vielversprechenden pharmakokinetischen Daten aus laufenden Studien mit mehreren unterschiedlichen Formulierungen zur einmal täglichen Gabe. Pfizer strebt mit der neuen Formulierung ein wettbewerbsfähiges Profil im wachsenden Markt für orale GLP-1-Behandlungen, insbesondere im Bereich des Gewichtsmanagements, an. Die zweimal täglich anzuwendende Version von Danuglipron hat bereits zuvor Wirksamkeit gezeigt.

Die pharmakokinetischen Daten aus den aktuellen Studien unterstützen das Dosierungsschema einmal täglich. Das Sicherheitsprofil entsprach den Ergebnissen früherer Danuglipron-Studien, wobei bei über 1.400 Studienteilnehmern keine Erhöhungen der Leberenzyme berichtet wurden. Diese Ergebnisse sind entscheidend, da Pfizer seine Pipeline im Bereich Fettleibigkeit, einem wichtigen Therapiegebiet für das Unternehmen, vorantreibt.

Danuglipron ist ein experimenteller Wirkstoff, der von den Gesundheitsbehörden noch nicht zugelassen ist. Als GLP-1-Rezeptoragonist soll er zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels beitragen und potenziell durch Erhöhung des Sättigungsgefühls bei der Gewichtsabnahme helfen. Pfizer entwickelt derzeit weitere Behandlungsmöglichkeiten für Fettleibigkeit, mit drei klinischen und mehreren präklinischen Kandidaten in seiner Pipeline.

Originalquelle: pfizer.com