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Gesundheit

Pfizer zahlt 44 Millionen Dollar zur Beilegung von Chantix-Klage

Der Pharmakonzern Pfizer hat einer Sammelklage in Höhe von 44 Millionen Dollar im Zusammenhang mit seinem Medikament Chantix zugestimmt. Streitpunkt sind Vorwürfe wegen möglicher Verunreinigungen des Medikaments.

13. August 2026
Pfizer zahlt 44 Millionen Dollar zur Beilegung von Chantix-Klage

Der Pharmakonzern Pfizer hat einer Beilegung einer Sammelklage in Höhe von 44 Millionen Dollar für sein Raucherentwöhnungsmittel Chantix zugestimmt. Das Medikament, das 2006 von der FDA zugelassen wurde, wurde 2021 vom Markt genommen.

Die Klage behauptete, dass Chantix mit hohen Konzentrationen von Nitrosamin, einem bekannten Karzinogen, das das Krebsrisiko erhöhen kann, verunreinigt war. Die Kläger warfen Pfizer außerdem vor, die guten Herstellungspraktiken nicht eingehalten, fahrlässig gehandelt und Verbraucherschutzgesetze verletzt zu haben.

Pfizer bestreitet Fehlverhalten und erklärte, dass das Unternehmen "glaubt, nichts falsch gemacht zu haben". Pfizer stimmte der Vergleichszahlung zu, um die "Unsicherheiten und Kosten" fortgesetzter Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Personen, die Chantix zwischen September 2015 und September 2021 in den USA bezahlt haben, können Anspruch auf eine Entschädigung haben, wenn sie Kaufnachweise erbringen können.

Das Medikament wurde 2021 aufgrund von Bedenken hinsichtlich erhöhter Mengen des Nitrosamin-Verunreinigungsstoffes N-Nitroso-Vareniclin, der das Krebsrisiko bei langfristiger Anwendung erhöhen könnte, zurückgerufen. Pfizer betonte damals, dass die Vorteile des Raucherentzugs die theoretischen Risiken überwiegen. Dies ist nicht die erste Klage gegen Chantix; frühere Verfahren betrafen angeblich schwere psychische Komplikationen im Zusammenhang mit dem Medikament.

Originalquelle: fastcompany.com