Pfizers experimentelle Krebsmedikamentenkombination zeigt frühe vielversprechende Ergebnisse
Pfizer hat frühe positive Daten aus einer Phase-I-Studie veröffentlicht, die eine Kombination eines experimentellen PD-L1-zielgerichteten Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (ADC) mit Pembrolizumab bei rezidivierendem oder metastasiertem Kopf- und Halskrebs (HNSCC) untersuchte.

Pfizer hat vielversprechende Zwischenergebnisse einer Phase-I-Studie vorgestellt, die die Kombination von PF-08046054, einem neuartigen Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) mit PD-L1-Zielstruktur, mit Pembrolizumab bei Patienten mit rezidivierendem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich (HNSCC) untersuchte.
Zum Zeitpunkt des Daten-Cutoffs waren 14 Patienten behandelt worden. Unter den 14 auf Ansprechen auswertbaren Patienten betrug die Gesamtansprechrate (ORR) 50 %, wobei die Rate des vollständigen Ansprechens (CR) 21,4 % erreichte. Die mediane Ansprechdauer war zum Zeitpunkt der Analyse noch nicht erreicht.
PF-08046054 ist darauf ausgelegt, die zytotoxische Fracht Monomethylauristatin E (MMAE) selektiv an Zellen zu liefern, die PD-L1 exprimieren. Die Kombination mit Pembrolizumab zielt darauf ab, die Immunantwort gegen den Tumor zu verstärken. Die häufigsten behandlungsbedingten Nebenwirkungen (TRAEs) für PF-08046054 umfassten Müdigkeit und Übelkeit (jeweils 50 %), gefolgt von peripherer sensorischer Neuropathie. Bei Pembrolizumab waren Müdigkeit und Durchfall häufige TRAEs.
Es wurden keine dosislimitierenden Toxizitäten (DLTs) beobachtet. TRAEs des Grades ≥3 für eines der beiden Mittel waren selten. Die Kombination war im Allgemeinen gut verträglich, und diese frühen Ergebnisse unterstützen die weitere klinische Entwicklung für die Behandlung von fortgeschrittenem HNSCC.