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Gesundheit

Pharmapatente: Anreiz für Forschung

Die Abschwächung des Patentschutzes oder Zwangslizenzen sind keine Lösung zur Beschleunigung der Impfstoffproduktion. Langfristige Forschungsanreize sind entscheidend.

15. Juni 2026
Pharmapatente: Anreiz für Forschung

Eine Abschwächung des Patentschutzes oder die Vergabe von Zwangslizenzen sind keine Maßnahmen zur Beschleunigung der Produktion von Corona-Impfstoffen. Sogenannte Experten betonen, dass technische Schutzrechte und Lizenzierungen entscheidend für langfristige Innovationen sind.

In der Europäischen Union kann der Patentschutz für Arzneimittel bis zu 25 Jahre andauern. In dieser Zeitspanne werden die Produkte entwickelt, zugelassen und vermarktet. Anschließend verbleiben den Unternehmen durchschnittlich etwa zwölf Jahre, um ihre Investitionen zu refinanzieren und Gewinne zu erzielen.

Die pharmazeutische Forschung ist auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen, die geistiges Eigentum schützen. Langfristige Entwicklungsprozesse beinhalten die Untersuchung tausender Substanzen und können über 13 Jahre dauern, bevor ein Wirkstoff zugelassen wird.

Schnelle Fortschritte, wie bei mRNA-Impfstoffen, basieren oft auf jahrelanger Grundlagenforschung. Unternehmen haben Technologien zuvor für andere Zwecke, einschließlich der Krebstherapie, entwickelt, bevor sie diese auf COVID-19 anwendeten.

Originalquelle: pharma-fakten.de