📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Phia wegen Affiliate-Betrug angeklagt; Phoebe Gates Mitgründerin

Das KI-gestützte Shopping-Startup Phia, Mitgründerin Phoebe Gates, sieht sich Betrugsvorwürfen bezüglich "Cookie Stuffing" gegenüber. Diese Technik des Affiliate-Marketings beinhaltet die unrechtmäßige Beanspruchung von Verkaufsprovisionen von Händlern.

13. August 2026
Phia wegen Affiliate-Betrug angeklagt; Phoebe Gates Mitgründerin

Phia, ein KI-gestütztes Shopping-Startup, das von Phoebe Gates, Tochter von Bill und Melinda Gates, mitgegründet wurde, sieht sich Berichten zufolge mit Vorwürfen des Affiliate-Betrugs konfrontiert. Laut einem Bericht von Bloomberg soll das Unternehmen über einen längeren Zeitraum eine Taktik namens "Cookie Stuffing" angewendet haben, was sich auf große Einzelhändler ausgewirkt hat.

"Cookie Stuffing" bezieht sich auf die betrügerische Verwendung von Website-Cookies, kleinen Datendateien, die im Webbrowser eines Nutzers gespeichert werden. Die Browser-Erweiterung von Phia soll Nutzern helfen, Gutscheine und Rabatte zu finden. Das Unternehmen verdient Provisionen von Händlern, wenn ein Verkauf über seinen Dienst abgeschlossen wird. Die Vorwürfe besagen jedoch, dass die Phia-Erweiterung Verkäufe beansprucht haben soll, selbst wenn der Nutzer den Kauf nicht abgeschlossen hat oder eine erforderliche Aktion nicht ausgeführt hat, die Phia normalerweise eine Provision einbringen würde.

Diese Praxis kann zu erheblichen Umsatzverlusten für Einzelhändler führen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, einschließlich Anklagen wegen Drahtbetrugs. Phoebe Gates, 23, und Mitgründerin Sophia Kianni sollen in den Anschuldigungen genannt werden, dass Phia diese Taktiken über Monate hinweg wissentlich angewendet hat und damit Marken wie Nike und Nordstrom betroffen hat.

Während Affiliate-Marketing eine gängige Praxis ist, stellt "Cookie Stuffing" eine bekannte Betrugsform in der Branche dar. Dies ist nicht das erste Mal, dass solche Machenschaften zu rechtlichen Schritten geführt haben. Im Jahr 2014 wurde der ehemalige CEO eines Softwareunternehmens wegen eines ähnlichen "Cookie Stuffing"-Systems gegen eBay zu einer Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe verurteilt. Die meisten legitimen Affiliate-Programme verbieten diese Praxis ausdrücklich.

Originalquelle: fastcompany.com