Philippinen kämpfen weiter mit den Folgen von Taifun Haiyan
Mehr als zwei Jahre nach Taifun Haiyan leiden viele Regionen auf den Philippinen noch immer unter den Folgen des Wiederaufbaus und der Existenzsicherung. Insbesondere ländliche Gemeinschaften kämpfen mit den Herausforderungen in Landwirtschaft und Fischerei.

Mehr als zwei Jahre nach Taifun Haiyan leiden viele Regionen auf den Philippinen noch immer unter den Folgen des Wiederaufbaus und der Existenzsicherung. Insbesondere ländliche Gemeinschaften kämpfen mit den Herausforderungen in Landwirtschaft und Fischerei.
Im Norden der Insel Cebu verdienen Arbeiter auf Zuckerrohrfeldern weniger als ein Drittel des staatlich vorgeschriebenen Mindestlohns. Für viele Familien verläuft der Wiederaufbau schleppend, da die erhaltenen Hilfszahlungen die benötigten Materialien nicht decken und neben der Arbeit wenig Zeit für den Wiederaufbau bleibt.
Die Gesundheitsversorgung ist in entlegenen Gebieten ebenfalls unzureichend. Nur wenige Ärzte sind bereit, in Regionen mit mangelhafter Infrastruktur zu reisen. Einheimische lernen, grundlegende Gesundheitsversorgung selbst zu organisieren und ihren Gesundheitszustand zu dokumentieren, in Erwartung sporadischer ärztlicher Kontrollen.
Auch Familien mit kleinen Kindern sind betroffen. Ein Kind zeigt Entwicklungsverzögerungen, und die Eltern können sich aufgrund finanzieller Schwierigkeiten keine notwendige medizinische Versorgung leisten. Mediziner vermuten eine genetische Störung und bemühen sich um die Organisation einer Behandlung.
Lokale Organisationen setzen auf nachhaltige Lösungen. Auf der Insel Bantayan werden Häuser auf Stelzen aus widerstandsfähigen Materialien gebaut, um zukünftigen Taifunen und starken Regenfällen besser standzuhalten.