Philippinen: Nothilfe nach Taifun Kalmaegi
Nach schweren Zerstörungen durch Taifun Kalmaegi auf den Philippinen wird am Wochenende Nothilfe geleistet. Gleichzeitig droht ein weiterer Supertaifun.

Am Wochenende werden auf den Philippinen Nothilfemaßnahmen nach den schweren Zerstörungen durch Taifun Kalmaegi eingeleitet. Noch bevor die Hilfe Wirkung zeigen kann, droht dem Inselstaat bereits der nächste Supertaifun. Die deutsche Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe leistet gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Ecoweb Unterstützung für die vom Sturm betroffenen Einwohner der Stadt Cebu.
Taifun Kalmaegi hat auf den Philippinen erhebliche Schäden verursacht. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, und mindestens 114 Menschen kamen ums Leben. Eine halbe Million Menschen mussten ihre Unterkünfte verlassen.
"Die Zerstörung durch Taifun Kalmaegi ist immens, und nun droht uns bereits der nächste Supertaifun, Fung-Wong", berichtete Simone Walter, Helf-Koordinatorin für Nothilfe. Der neue Sturm wird voraussichtlich zwischen Sonntag und Montag auf Land treffen. Die Organisation arbeitet mit ihrem Partner daran, die am stärksten gefährdeten Familien und Gebiete dringend zu erreichen.
Aufgrund der Klimakrise treten Tropenstürme auf den Philippinen immer häufiger und intensiver auf. "Die Philippinen gehören zu den weltweit am stärksten von den Folgen der Klimakatastrophe betroffenen Ländern", so Walter. "Jedes Jahr verursachen immer stärkere Stürme unvorstellbare Zerstörungen. Den Menschen bleibt kaum eine Atempause, um sich von Katastrophen zu erholen und ihr Leben sowie die Infrastruktur wieder aufzubauen."