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Technologie

Philippinen schreiben Datenspeicherung für Regierungsdaten vor

Die philippinische Regierung hat neue Regelungen erlassen, die vorschreiben, dass staatliche Daten im Inland gespeichert werden müssen. Ziel ist die Verbesserung der Datensicherheit und staatlichen Souveränität.

15. Juli 2026
Philippinen schreiben Datenspeicherung für Regierungsdaten vor

Die philippinische Regierung hat verbindliche Regeln aufgestellt, die vorschreiben, dass alle von staatlichen Stellen generierten Daten auf den Philippinen gespeichert werden müssen. Diese am Dienstag angekündigte Direktive ist Teil fortlaufender Bemühungen zur Stärkung der nationalen Cybersicherheit und der Datensouveränität.

Die Verordnung gilt für alle Arten von Regierungsdaten, einschließlich sensibler personenbezogener Daten und operativer Aufzeichnungen. Zuvor fehlten vielen Behörden spezifische Richtlinien, was zu einer Mischung aus lokalen und ausländischen Datenspeicherlösungen führte. Der neue Rahmen zielt darauf ab, die Kontrolle und Überwachung kritischer nationaler Informationswerte zu zentralisieren.

Beamte erklärten, das Hauptziel sei der Schutz von Bürgerdaten vor ausländischem Zugriff und die Sicherstellung der Einhaltung internationaler Datenschutzstandards, während gleichzeitig die Entwicklung lokaler Dateninfrastruktur gefördert werde. Die Einzelheiten des Zeitplans für die Umsetzung werden noch finalisiert, die Behörden wurden jedoch angewiesen, mit der Planung des Übergangs zu beginnen.

Diese Politik steht im Einklang mit einem wachsenden globalen Trend, bei dem Länder mehr Kontrolle über ihre digitalen Informationen ausüben. Die philippinische Regierung erwartet, dass diese Maßnahme Möglichkeiten für lokale Cloud-Dienstleister und Rechenzentren schafft und so den heimischen Technologiesektor weiter ankurbelt.

Originalquelle: techinasia.com