Philly-Vorort stellt 43 Forderungen für Rechenzentrumsprojekt
Plymouth Township bei Philadelphia hat 43 Forderungen für das Projekt des Rechenzentrumsentwicklers Brian O'Neill aufgestellt. Die Forderungen betreffen Steuern, Infrastrukturkosten und lokale Beschäftigung.

Plymouth Township, eine Gemeinde in den Vororten von Philadelphia, hat 43 Anforderungen für den Vorschlag des Rechenzentrumsentwicklers Brian O'Neill zum Bau einer 186.000 Quadratmeter großen Anlage auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände vorgelegt.
Die Forderungen sind eine Reaktion auf wachsende Bedenken von Anwohnern und Beamten hinsichtlich der Auswirkungen von Rechenzentren auf lokale Gemeinschaften. Die Anforderungen decken eine Reihe von Bereichen ab, darunter Gebühren für die Modernisierung lokaler Infrastrukturen, die oft den erheblichen Wasser- und Strombedarf von Rechenzentren decken müssen.
Ein gemeinsames Thema ist, dass Rechenzentren spürbare Vorteile für die Gemeinschaften bieten sollten, in denen sie sich befinden. Dies beinhaltet die Einstellung lokaler Einwohner zu fairen Löhnen und die Eindämmung von Lärmemissionen, die von den Anlagen ausgehen.
Das Landesgesetz schränkt die Möglichkeit lokaler Regierungen ein, rechtmäßige Landnutzungen einfach abzulehnen. Plymouth Township kann jedoch Bebauungspläne durchsetzen und Projektminderungsmaßnahmen zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit vorschreiben. Entwickler wie O'Neill äußern oft die Bereitschaft, solche Anforderungen zu erfüllen, aber die Einzelheiten können zu Streitigkeiten führen.
Diese Situation spiegelt eine breitere nationale Diskussion über die Regulierung von Rechenzentren wider, da Gemeinden im ganzen Land bestrebt sind, sicherzustellen, dass industrielle Investitionen mit lokalen Interessen in Einklang gebracht werden.