PhonePe erweitert UPI-Zahlungen auf Feature-Phones
Das Fintech-Unternehmen PhonePe hat seinen UPI 123Pay-Dienst für Feature-Phones gestartet und zielt darauf ab, schätzungsweise 200 Millionen Nutzer in Indiens heimisches Netzwerk für digitale Zahlungen zu integrieren.

Das Fintech-Unternehmen PhonePe kündigte am Montag den Start seines Unified Payments Interface (UPI) Dienstes für Feature-Phones an. Das neue Angebot, genannt PhonePe UPI 123Pay, soll Indiens Netzwerk für digitale Zahlungen auf schätzungsweise 200 Millionen Nutzer dieser einfacheren Geräte ausdehnen.
Der Dienst nutzt eine SMS-basierte Architektur, die Transaktionen auch in Gebieten mit begrenzter Internetverbindung ermöglicht. PhonePe gibt an, der erste große Drittanbieter (TPAP) zu sein, der UPI-Zahlungsfunktionen für Nutzer von Feature-Phones anbietet. Das Unternehmen strebt an, die nächsten 300 Millionen Nutzer in das Ökosystem für digitale Zahlungen zu integrieren und die finanzielle Inklusion zu fördern.
PhonePe UPI 123Pay wird auf ausgewählten Geräten von Nokia, HMD, Lava und Itel vorinstalliert sein, und das Unternehmen prüft Partnerschaften mit weiteren Herstellern. Nutzer können Peer-to-Peer-Geldtransfers, Peer-to-Merchant-Zahlungen, QR-Code-Zahlungen (auf kameraspezifischen Telefonen) durchführen sowie Bankkonten und Transaktionshistorien verwalten. Zukünftige Updates sollen Funktionen wie Rechnungszahlungen und Aufladungen einführen.
Zur Vereinfachung der Einrichtung hat PhonePe eine sprachgesteuerte, KI-gestützte Helpline eingeführt, die Nutzer durch den Prozess führt und grundlegende UPI-bezogene Fragen in mehreren indischen Sprachen beantwortet. Die Transaktionslimits für UPI 123Pay wurden kürzlich von 5.000 auf 10.000 Rupien erhöht.