Picus Security analysiert Microsoft Word-Schwachstelle CVE-2023-21716
Das Cybersicherheitsunternehmen Picus Security hat eine detaillierte Analyse der kritischen Microsoft Word-Schwachstelle CVE-2023-21716 veröffentlicht. Die Lücke ermöglicht die Ausführung von Remote-Code und weist eine CVSS-Bewertung von 9,8 auf.

Das Cybersicherheitsunternehmen Picus Security hat eine eingehende Untersuchung der Schwachstelle CVE-2023-21716 veröffentlicht, die Microsoft Word betrifft. Diese kritische Lücke mit einer CVSS-Bewertung von 9,8 ermöglicht die Ausführung von Remote-Code, sobald sie ausgenutzt wird.
Die Schwachstelle befindet sich im RTF-Parser von Microsoft Office. Bei Ausnutzung ermöglicht sie Angreifern, beliebige Befehle mit den Rechten des betroffenen Benutzers auszuführen. Eine Ausnutzung kann bereits durch die Vorschau einer bösartigen RTF-Datei erfolgen, ohne dass der Benutzer die Datei vollständig öffnen muss. Microsoft hat dieses Problem in seinen Sicherheitsupdates vom Februar 2023 behoben.
Picus Security hat Simulationen von Angriffen, die CVE-2023-21716 ausnutzen, in seine Threat Library aufgenommen. Die Analyse liefert technische Details zur Funktionsweise der Schwachstelle, einschließlich eines Proof-of-Concept-Beispiels. Das Unternehmen rät Benutzern dringend, ihre Software umgehend zu aktualisieren.
Die Schwachstelle betrifft mehrere Versionen von Microsoft Office, SharePoint und Microsoft 365-Apps. Picus Security bietet Lösungen für Organisationen an, um ihre Abwehrmaßnahmen gegen solche Bedrohungen zu testen und zu verbessern.