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Technologie

Picus Security: Erkennung von PPID-Spoofing-Angriffen

Das Cybersicherheitsunternehmen Picus Security stellt Methoden zur Erkennung von Parent PID (PPID) Spoofing-Angriffen vor. Diese Techniken sind entscheidend, um Abwehrumgehungen und Privilegienerweiterungen zu verhindern.

9. Juni 2026
Picus Security: Erkennung von PPID-Spoofing-Angriffen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Sicherheitsunternehmen Picus Security hat einen neuen Leitfaden veröffentlicht, der sich mit der Erkennung von Parent Process ID (PPID) Spoofing-Angriffen befasst. PPID-Spoofing ist eine gängige Taktik, die von Angreifern eingesetzt wird, um Abwehrmechanismen zu umgehen und Privilegien in Systemen zu erweitern.

Laut dem Leitfaden können die standardmäßigen Windows-Sicherheits protokolle einige dieser Versuche erkennen, doch die zuverlässige Erkennung erfordert zusätzliche Telemetriedaten, die standardmäßig nicht aktiviert sind. Picus Security beschreibt, wie Prozess-IDs funktionieren und wie das Werkzeug Event Tracing for Windows (ETW) für die Datenerfassung genutzt wird.

Der Artikel geht auf die Funktionsweise von PPID-Spoofing-Angriffen ein und liefert Beispiele. Entscheidend für die Erkennung ist die Auswertung von Kernel-Process-Protokollen, was die Aktivierung bestimmter ETW-Komponenten erfordert. ETW ist ein integriertes Überwachungswerkzeug in Windows, mit dem Systemereignisse in Echtzeit verfolgt werden können.

Picus Security bietet technische Einblicke in die Erfassung und Analyse dieser Protokolldaten, um schädliche Aktivitäten aufzudecken. Das Unternehmen betont die Wichtigkeit einer kontinuierlichen und umfassenden Protokollüberwachung für die rechtzeitige Erkennung und Reaktion auf Sicherheitsbedrohungen.

Originalquelle: picussecurity.com