Picus Security: Ransomware-Gruppen steigerten 2025 ihre Aktivität
Ein Bericht von Picus Security zeigt einen deutlichen Anstieg von Ransomware-Angriffen im Jahr 2025. Die weltweite Zahl der Opfer stieg um über 2.000 Fälle im Vergleich zu 2024.

Der Bericht des Cybersicherheitsunternehmens Picus Security weist auf eine deutliche Beschleunigung bei Ransomware-Angriffen im Jahr 2025 hin. Die weltweite Zahl der Opfer erreichte 8.159, ein Anstieg von über 2.000 Fällen im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Trend deutet darauf hin, dass Cyberkriminelle schneller und aggressiver werden.
Der Bericht analysiert die zehn führenden Ransomware-Gruppen, die die Bedrohungslandschaft 2025 dominierten. Während etablierte Akteure wie LockBit ihre Operationen fortsetzen, sind neue Akteure aufgetaucht. Insbesondere die Qilin-Gruppe hat ihre Operationen schnell ausgeweitet und stellt nun eine führende Bedrohung dar. Auch die Akira-Gruppe hat an Bedeutung gewonnen.
Die Verbreitung von Ransomware-Bedrohungen hat rapide zugenommen, teilweise aufgrund von Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Plattformen, die die Eintrittsbarriere für Angriffe senken. Der Bericht unterstreicht, dass Abwehrmaßnahmen in einem ständigen Wettlauf gegen das steigende Angriffsvolumen stehen.
Picus Security nutzt eigene Simulationen, um die Sicherheitskontrollen von Organisationen gegen diese Bedrohungen zu validieren. Die Qilin-Gruppe war 2025 für über 900 Datenexpositionen verantwortlich, gefolgt von Akira mit über 700 Fällen. Taktiken der doppelten Erpressung, die den Diebstahl von Daten vor der Verschlüsselung beinhalten, werden zunehmend üblich.