Pinneberg beschließt Bebauungsplan für Zentralklinikum
Die Ratsversammlung von Pinneberg hat den Bebauungsplan für ein neues Zentralklinikum, das Anfang der 2030er Jahre gebaut werden soll, final beschlossen. Der Baubeginn ist für 2030 angesetzt.

Pinneberg, Deutschland – Die Stadt Pinneberg hat einen wichtigen Schritt zur Modernisierung ihrer Gesundheitsversorgung getan. Die Ratsversammlung fasste am Donnerstagabend den finalen Beschluss für den Bebauungsplan eines neuen Zentralklinikums, dessen Errichtung Anfang der 2030er Jahre beginnen soll. Die geschätzten Kosten für das Großprojekt belaufen sich auf rund 750 Millionen Euro.
Die Regio Kliniken hatten sich bereits 2023 für den Standort am Ossenpadd in Pinneberg entschieden. Das neue Zentralklinikum wird die bisherigen Standorte in Elmshorn und Pinneberg zusammenführen und wird voraussichtlich ab 2030 gebaut. Die Stadtverwaltung berichtete, dass in den vergangenen Jahren mehrere Entwürfe des Bebauungsplans erarbeitet, Anwohner informiert und Gutachten zu Verkehrs- und Umweltfragen eingeholt wurden.
Mit dem nun rechtskräftigen Bebauungsplan erhalten die Regio Kliniken die notwendige Planungssicherheit. Aktuell läuft eine europaweite Ausschreibung zur Vergabe der Planungsleistungen für das Vorhaben. Der Baustart für das neue Krankenhaus ist für das Jahr 2030 vorgesehen, die Fertigstellung und der Umzug der Patienten aus den bestehenden Häusern sind für 2034 geplant.
Die Entscheidung ist ein bedeutender Meilenstein für die Gesundheitsversorgung in der Region und zielt darauf ab, die medizinische Versorgung durch eine zentrale, moderne Einrichtung zu verbessern und effizienter zu gestalten.