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Gesundheit

Zentralkrankenhaus Pinneberg: Anwohner äußern Bedenken

Ein neues Zentralkrankenhaus in Pinneberg, Deutschland, soll ab 2029 gebaut werden. Anwohner fürchten Lärm, mehr Verkehr und Wertverlust ihrer Immobilien.

26. Juni 2026
Zentralkrankenhaus Pinneberg: Anwohner äußern Bedenken

Der Bau eines neuen Zentralkrankenhauses in Pinneberg, Deutschland, soll im Jahr 2029 beginnen. Die Stadtväter finalisieren derzeit den Bebauungsplan für den neuen Klinikkomplex, der die bisherigen Regio Kliniken in Elmshorn und Pinneberg zusammenlegen wird. Die Kosten für das Projekt belaufen sich voraussichtlich auf über 500 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für 2033 geplant.

Die Anwohner der geplanten Klinik äußern Bedenken. Ihre zentralen Sorgen betreffen eine Zunahme von Lärmbelästigung, erhöhten Verkehrsaufkommen und eine mögliche Wertminderung umliegender Wohnhäuser. Auch die Sorge vor einer Verschattung durch die Neubauten wird thematisiert.

Pinnebergs Bürgermeister Thomas Voerste (parteilos) äußert Verständnis für die Sorgen der Bürger und versichert, dass diese bei den Planungen berücksichtigt worden seien. Laut Voerste soll auf dem Gelände kein dichter Gebäudekomplex, sondern ein grüner Gesundheitscampus entstehen. Die Abstandsflächen seien so gewählt, dass der Schattenwurf für die Nachbarn minimiert werde.

Voerste versucht zudem, die Befürchtungen bezüglich sinkender Immobilienwerte zu zerstreuen. Er weist darauf hin, dass die Standorte bestehender Kliniken in Schleswig-Holstein in der Regel Zonen mit höheren Grundstückswerten seien. Die Nähe zu einem Krankenhaus müsse nicht zwangsläufig zu einem Wertverlust führen, sondern könne die Attraktivität des Standorts sogar steigern.

Originalquelle: ndr.de