Pixxel-CEO weist Bedenken zur nationalen Kontrolle des Unternehmens zurück
Nach der Gründung einer US-Tochtergesellschaft sieht sich das indische Raumfahrt-Startup Pixxel mit Fragen zur Unternehmensstruktur konfrontiert. Der CEO betont die indische Führung.

Das in Bengaluru ansässige Raumfahrtunternehmen Pixxel geriet unter Druck, nachdem die Gründung der US-Tochtergesellschaft Pixxel Federal Fragen über den Einfluss ausländischer Märkte aufgeworfen hatte. Kritiker äußerten Bedenken, dass die nationale Kontrolle des Unternehmens gefährdet sein könnte.
CEO Awais Ahmed wies diese Vorwürfe zurück und betonte, dass der Hauptsitz sowie die operative und strategische Führung weiterhin in Indien verankert seien. Die US-Tochtergesellschaft diene lediglich dazu, die strengen regulatorischen Anforderungen des US-Verteidigungs- und Nachrichtendienstsektors zu erfüllen, ohne die Unabhängigkeit der indischen Projekte zu beeinträchtigen.
Ahmed unterstrich zudem, dass die indischen Gründer und Investoren weiterhin die Mehrheit am Unternehmen hielten. Auch das geistige Eigentum aus nationalen indischen Programmen unterliege weiterhin ausschließlich indischem Recht.
Die Diskussion findet vor dem Hintergrund eines wachsenden Konkurrenzkampfes in der indischen Raumfahrtbranche statt, in dem Mitbewerber wie GalaxEye ihre auf Indien beschränkte Unternehmensstruktur als Zeichen für Vertrauenswürdigkeit hervorheben. Pixxel, das jüngst 100 Millionen Dollar in einer Serie-C-Finanzierung einsammelte, kündigte an, zu einem späteren Zeitpunkt an die indische Börse gehen zu wollen.