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Polizei unternimmt keine weiteren Schritte gegen Ehefrau eines Regierungsberaters

Die Polizei wird keine weiteren Schritte gegen die Ehefrau des nationalen Sicherheitsberaters Großbritanniens wegen eines Beitrags in sozialen Medien unternehmen, der sich auf Palestine Action bezog. Der Beitrag wurde geprüft und als nicht strafrechtlich relevant eingestuft.

17. Oktober 2026
Polizei unternimmt keine weiteren Schritte gegen Ehefrau eines Regierungsberaters

Die Metropolitan Police hat mitgeteilt, dass keine weiteren Maßnahmen gegen Sarah Helm, die Ehefrau von Jonathan Powell, dem nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, ergriffen werden. Helm hatte auf der Social-Media-Plattform X einen Beitrag veröffentlicht, der sich auf die Unterstützung der Gruppe Palestine Action bezog.

Die Polizei prüfte Helmis Beitrag und kam zu dem Schluss, dass dieser "nicht die strafrechtliche Schwelle überschritten hat". "Es werden keine weiteren polizeilichen Maßnahmen ergriffen", teilte die Met Police am Samstag mit. Zuvor hatte die Polizei erklärt, dass sie dabei sei, den Beitrag zu prüfen, "um festzustellen, ob weitere polizeiliche Ermittlungen erforderlich sein könnten", nachdem sie "auf einen Beitrag auf X am Donnerstag, dem 15. Oktober, der sich auf Palestine Action bezog, aufmerksam gemacht wurde".

Palestine Action wurde im Juli 2025 als Terrororganisation eingestuft. Die Unterstützung der Gruppe ist eine Straftat, die mit bis zu 14 Jahren Gefängnis geahndet werden kann. Der Fall entstand, nachdem die Bestsellerautorin Sally Rooney angekündigt hatte, die Einnahmen aus ihren Büchern an die Gruppe zu spenden, nachdem sie zuvor ihre Unterstützung für Palestine Action bekundet hatte.

Infolgedessen entschied Rooneys Verlag Faber, ihre Romane, darunter "Normal People" und "Conversations with Friends", nicht in Großbritannien zu verkaufen. Das erklärte Ziel der Gruppe ist es, "die globale Beteiligung am Völkermord und Apartheid-Regime Israels zu beenden".

Die Entscheidung der Polizei, keine weiteren Schritte gegen Helm einzuleiten, basiert auf der Einschätzung, dass ihr Beitrag nicht die rechtliche Schwelle für eine strafrechtliche Untersuchung erfüllte.

Originalquelle: bbc.co.uk