Pomerantz Law Firm reicht Sammelklage gegen Futu Holdings Ltd. ein
Pomerantz LLP hat eine Sammelklage gegen Futu Holdings Ltd. eingereicht. Die Klage wirft dem Unternehmen und seinen Führungskräften Wertpapierbetrug und unrechtmäßige Geschäftspraktiken vor.

Die Anwaltskanzlei Pomerantz LLP gab am 9. Juli 2026 bekannt, dass sie eine Sammelklage gegen Futu Holdings Ltd. wegen angeblichen Wertpapierbetrugs und anderer unrechtmäßiger Geschäftspraktiken eingereicht hat. Investoren, die Futu-Wertpapiere während des festgelegten Zeitraums erworben haben, haben bis zum 25. August 2026 Zeit, beim Gericht die Ernennung zum Hauptkläger zu beantragen.
Die Klage ergibt sich aus regulatorischen Entwicklungen in China in Bezug auf den grenzüberschreitenden Wertpapierhandel. Im Mai 2026 berichtete Reuters, dass China plant, Makler für die illegale Überweisung von Geldern in ausländische Märkte zu bestrafen, einschließlich Online-Makler wie Futu, die ohne lokale Lizenz Geschäfte anbahnten.
Im Anschluss an den Reuters-Bericht verzeichneten die American Depositary Shares (ADS) von Futu einen deutlichen Kursrückgang. Das Unternehmen berichtete später über seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026, die erhebliche, von den chinesischen Behörden vorgeschlagene Strafen enthielten, die sich auf etwa 1,85 Milliarden RMB (ca. 20 Milliarden USD) an Bußgeldern und die Beschlagnahme illegaler Gewinne beliefen. Diese Nachricht wirkte sich weiter auf den ADS-Kurs von Futu aus.