Pomerantz Law Firm untersucht Vorwürfe im Namen von AECOM-Investoren
Die Anwaltskanzlei Pomerantz LLP hat am 16. Juni 2026 Ermittlungen zu Vorwürfen gegen das Management und die Geschäftspraktiken von AECOM angekündigt.

Die Kanzlei Pomerantz LLP untersucht Vorwürfe im Namen von Anlegern des Unternehmens AECOM (NYSE: ACM). Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, ob AECOM und bestimmte seiner Führungskräfte und/oder Direktoren Wertpapierbetrug oder andere unrechtmäßige Geschäftspraktiken begangen haben.
Die Untersuchung wurde nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2026 durch AECOM am 11. Mai 2026 eingeleitet. In der Telefonkonferenz erklärte Chief Financial Officer Gaurav Kapoor, dass der operative Cashflow im Quartal um 98 % gegenüber dem Vorjahr auf 4 Millionen US-Dollar gesunken sei und der bereinigte Free Cashflow negativ 27 Millionen US-Dollar betrug. Er führte diesen Rückgang unter anderem auf "länger als erwartet dauernde Anspruchsregulierungen bei bestimmten Projekten" zurück.
Kapoor erwähnte speziell zwei Projekte, die in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 ausgeschrieben wurden und bei denen der Regulierungsprozess unerwartet langsam verlief. Laut dem am 12. Mai 2026 eingereichten Quartalsbericht von AECOM beliefen sich die wesentlichen Forderungen aus vertragsbezogenen Vermögenswerten und anderen langfristigen Vermögenswerten zum 31. März 2026 auf etwa 680 Millionen US-Dollar, verglichen mit etwa 400 Millionen US-Dollar zum 30. September 2025. Nach diesen Enthüllungen fiel der Aktienkurs von AECOM um etwa 12 %. Pomerantz LLP, bekannt für seine Expertise in Sammelklagen, sammelt derzeit Informationen von Anlegern, die glauben, durch die Handlungen von AECOM geschädigt worden zu sein.