Ponsse plant betriebliche Anpassungen in Finnland
Der Forstmaschinenhersteller Ponsse kündigt Verhandlungen über Anpassungsmaßnahmen an, um auf die schwache Nachfrage und die sinkende Profitabilität zu reagieren.

Ponsse führt in Finnland Verhandlungen über betriebliche Anpassungen, von denen das gesamte Personal mit Ausnahme der Tochtergesellschaft Epec Oy betroffen ist. Hintergrund ist die anhaltend schwache Nachfrage in der Forstwirtschaft, die dazu geführt hat, dass die Auftragslage nicht mehr mit den bestehenden Produktionskapazitäten korrespondiert.
Im Fokus steht die Anpassung der Fertigung im Werk Vieremä für das Jahr 2027. Dies könnte temporäre Kurzarbeit oder Freistellungen für Produktions- und Verwaltungsmitarbeiter von bis zu 90 Tagen zur Folge haben. Die Verhandlungen betreffen insgesamt 1 109 Mitarbeiter.
CEO Juho Nummela erklärte, dass das Unternehmen angesichts des schwierigen Marktumfelds und der geschwächten Rentabilität handeln müsse. Das Unternehmen betonte, dass keine Kündigungen geplant seien und der Fokus darauf liege, den laufenden Kundenservice auch bei einer möglichen Umsetzung der Maßnahmen sicherzustellen.