Papst Leo XIV fordert Verbot von tödlichen autonomen Waffen
Papst Leo XIV appelliert an die UN-Mitgliedstaaten, beim kommenden Treffen in Genf ein Verbot für vollautonome Waffensysteme zu beschließen.

In seiner Ansprache am Freitag forderte Papst Leo XIV eine Abrüstung bei KI-gestützten Systemen. Er betonte, dass der Mensch die Verantwortung trage, den Einsatz solcher Technologien zu lenken und bei Bedarf zu unterbinden, da Maschinen lediglich Werkzeuge und keine Personen seien.
Die Forderung knüpft an eine päpstliche Verlautbarung vom Mai an, in der der Schutz der menschlichen Würde im Kontext der künstlichen Intelligenz thematisiert wurde. Mit dem Vorstoß drängt das Oberhaupt der katholischen Kirche die Vereinten Nationen dazu, bei den anstehenden Gesprächen in Genf verbindliche Schritte zur Ächtung autonomer Waffensysteme einzuleiten.
Die Regulierung autonomer Waffen ist ein zentrales Thema der aktuellen geopolitischen und technologischen Debatte. Angesichts der rasanten technischen Entwicklung stehen internationale Gremien vor der Aufgabe, ethische Grenzen für die militärische Nutzung von Algorithmen festzulegen.