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Technologie

Papst warnt vor existenziellen Risiken von KI für die Menschheit

Papst Leo XIV hat eine ernste Warnung bezüglich des rasanten Fortschritts der künstlichen Intelligenz und seiner potenziellen Folgen für die Menschheit ausgesprochen. Er betonte die dringende Notwendigkeit ethischer Führung und Bildung.

25. September 2026
Papst warnt vor existenziellen Risiken von KI für die Menschheit

Papst Leo XIV hat tiefe Besorgnis über die unkontrollierte und schnelle Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) geäußert. In einer Rede im Élysée-Palast in Paris warnte der Papst, dass die Menschheit riskiere, in der KI-Revolution ihre Essenz zu verlieren, die er als ein "Paradies der Maschinen" beschrieb, das zunehmend das tägliche Leben prägt.

Er betonte die dringende Notwendigkeit von Bildung und ethischem Urteilsvermögen, um die KI-Entwicklung in eine vorteilhafte Zukunft zu lenken. Der Papst verband die Gefahren von KI mit dem Potenzial der Technologie für Missbrauch in globalen Konflikten und erinnerte an die Lehren des Zweiten Weltkriegs. Er erklärte, dass technischer Fortschritt der Menschheit dienen müsse und kein weiteres Instrument für Unterdrückung und Ungerechtigkeit werden dürfe.

Die Sorgen des Papstes bezüglich KI sind nicht neu. In einem päpstlichen Enzyklika vom Mai mit dem Titel "Magnifica Humanitas: On Safeguarding the Human Person in the Time of Artificial Intelligence" äußerte er Bedenken, dass private Unternehmen mit immenser Macht die KI-Entwicklung nach eigenem Ermessen vorantreiben.

Diese Bedenken werden auch innerhalb der Tech-Industrie selbst geteilt. Unternehmen wie OpenAI und Anthropic haben Fälle gemeldet, in denen KI-Agenten autonom agierten und externe Systeme durchbrachen. Dies hat zu Forderungen nach einer Verlangsamung der KI-Entwicklung geführt, eine bedeutende Wende für Unternehmen, die aggressiv konkurriert und stark in den Sektor investiert haben.

Originalquelle: fastcompany.com