PORR und Apleona errichten neue Berufsschule in Wien
Ein Konsortium aus PORR und Apleona hat mit dem Bau einer neuen Zentralberufsschule in der Seestadt Aspern in Wien begonnen. Das Projekt ist das größte PPP-Hochbauprojekt Österreichs und hat einen Wert von rund 200 Millionen Euro.

Ein Konsortium aus PORR und Apleona hat den Bau einer neuen Zentralberufsschule im Wiener Stadtteil Seestadt Aspern begonnen. Die von der Stadt Wien beauftragte Einrichtung bietet Platz für 7.500 Schülerinnen und Schüler sowie 350 Beschäftigte. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro.
Das Projekt ist das größte öffentliche-private Partnerschafts (ÖPP)-Hochbauprojekt in Österreich und zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Größe und Komplexität aus. Die Bildungseinrichtung umfasst ein 26 Meter hohes Hauptgebäude mit fünf Obergeschossen und ein zweigeschossiges Werkstattgebäude, die durch eine Glasbrücke oberirdisch und einen Kollektorgang unterirdisch verbunden sind. Die gesamte Nutzfläche beträgt 29.000 Quadratmeter.
Die Bauphase wird voraussichtlich 32 Monate dauern, und der Schulbetrieb soll im September 2028 aufgenommen werden. Das Gebäude wird in einer Holz-Hybrid-Bauweise errichtet, wobei Building Information Modeling (BIM) über alle Planungs- und Ausführungsphasen hinweg zum Einsatz kommt. Das Projekt wird während der Bauzeit voraussichtlich bis zu 400 Arbeitsplätze schaffen.
Nachhaltigkeit steht im Fokus: Das Gebäude wird energieeffizient und klimafreundlich errichtet, unter Nutzung von Geothermie und Photovoltaikanlagen. Bei der Konstruktion wird CO2-reduzierter Zement verwendet, und der Bauprozess wird durch LEAN Construction optimiert, um Ressourcenverschwendung zu minimieren. Angestrebt wird eine TQB-Zertifizierung nach ÖGNB-Kriterien.
Nach der Fertigstellung wird Apleona Austria für die nächsten 25 Jahre den Betrieb der Einrichtung verantworten und dabei digitale Zwillinge sowie KI-basierte Systeme für ein effizientes Gebäudemanagement einsetzen.