Porsche plant bis 2035 den Abbau von 5000 Stellen
Der deutsche Autohersteller Porsche hat sich mit Arbeitnehmervertretern auf einen weiteren Stellenabbau von 5000 Mitarbeitern bis 2035 geeinigt, als Teil eines Restrukturierungsplans. Das Unternehmen investiert zudem 2,1 Milliarden Euro in seine deutschen Werke.

Der deutsche Luxusautohersteller Porsche plant, seine Belegschaft bis 2035 um weitere 5000 Mitarbeiter zu reduzieren. Dies teilten die Unternehmensleitung und die Arbeitnehmervertreter in einer gemeinsamen Erklärung mit. Der Schritt ist Teil einer zweiten Phase eines Restrukturierungsplans.
Der jüngste Stellenabbau folgt auf eine frühere Planungsphase, die bereits 3900 Arbeitsplätze betraf, und auf eine anschließende Reduzierung um weitere 500 Stellen. Das Unternehmen versicherte, dass die Personalmaßnahmen verantwortungsvoll umgesetzt werden.
Im Rahmen der Vereinbarung wird Porsche 2,1 Milliarden Euro in seine Werke in Zuffenhausen und Weissach investieren. Darüber hinaus wurde eine Standortsicherungsvereinbarung, eine rechtlich bindende Verpflichtung zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern, um fünf Jahre bis 2035 verlängert.
Die weltweiten Fahrzeugauslieferungen von Porsche sind im ersten Halbjahr um 16 % gesunken, wobei der chinesische Markt einen Rückgang von 32 % verzeichnete. Jüngste Berichte deuten auf eine strategische Neuausrichtung von Porsche hin, weniger Fahrzeuge zu verkaufen, aber eine höhere Profitabilität zu erzielen.