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Porsche baut 200 Stellen in Leipzig ab – wegen Absatzrückgang

Der Autohersteller Porsche will 200 Stellen in seinem Werk in Leipzig streichen. Grund sind Absatzrückgänge und sinkende Gewinne. Der Betriebsrat kritisiert die Entscheidung.

11. Juni 2026
Porsche baut 200 Stellen in Leipzig ab – wegen Absatzrückgang
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der deutsche Autobauer Porsche wird 200 Arbeitsplätze in seinem Werk in Leipzig abbauen. Als Gründe nannte das Unternehmen einen Rückgang der Verkaufszahlen und sinkende Gewinne. Von Seiten des Betriebsrats gab es bereits deutliche Kritik an der Entscheidung, wobei alternative Lösungen gefordert werden.

Die Porsche AG, ein Tochterunternehmen des Volkswagen-Konzerns, hat in jüngster Zeit eine schwächere Geschäftsentwicklung verzeichnet. Insbesondere die Verkäufe von Elektrofahrzeugen, wie dem Macan-Modell, blieben hinter den Erwartungen zurück. Dies veranlasste Porsche zu einer Überprüfung seiner Produktionskosten und der Personalstruktur.

Der Betriebsrat des Werkes äußerte sich besorgt über die angekündigten Stellenstreichungen. Die Arbeitnehmervertretung fordert das Management auf, alternative Maßnahmen zu verhandeln, die den Erhalt von Arbeitsplätzen sichern könnten. Erhöhte Produktion von Elektroautos und die Erschließung neuer Märkte werden als mögliche Lösungsansätze genannt.

Das Werk Leipzig ist eine wichtige Produktionsstätte für Porsche und fertigt unter anderem die Modelle Cayenne und Macan. Die geplanten Stellenkürzungen dürften Auswirkungen auf die lokale Beschäftigungslage haben. Details zum Zeitplan des Abbaus und zur Umsetzung der Maßnahmen wurden von Porsche bislang nicht mitgeteilt.

Originalquelle: mdr.de