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Einzelhandel

Pressegroßhandel baut Digitalisierung und Handelspräsenz aus

Der deutsche Pressegroßhandel hat 2025 seine Aktivitäten am Point of Sale und bei digitalen Geschäftsprozessen verstärkt. Schwerpunkte lagen auf im-Handel-Aktionen und der Optimierung von Datenprozessen.

26. September 2026
Pressegroßhandel baut Digitalisierung und Handelspräsenz aus
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der deutsche Pressegroßhandel hat im Jahr 2025 seine Aktivitäten am Point of Sale sowie bei digitalen Geschäftsprozessen ausgebaut. Laut Branchenangaben wurden rund 20 bundesweite Aktionen mit 25.000 Bodendisplays durchgeführt. Des Weiteren führte die Branche ein neues Belegungsschema für Presseregale ein. Die App Optipress verarbeitete seit Juni 2023 über 22 Millionen Scans am Regal. Auch das Datenmanagement wurde nach Angaben des Gesamtverbands Pressegroßhandel konsolidiert und erweitert.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorbereitung zur EU-Entwaldungsverordnung. Der Verband setzte sich erfolgreich dafür ein, Druckerzeugnisse von den Vorgaben auszunehmen oder die Anforderungen praxistauglich zu gestalten. Dieser Kurs soll fortgesetzt werden, wobei der Fokus auf einer geringeren bürokratischen Belastung mittelständischer Unternehmen liegt.

Für die Jahre 2026/2027 nennt der Verband mehrere Prioritäten. Dazu gehören die Sicherung attraktiver Presseflächen im Lebensmitteleinzelhandel, der weitere Ausbau der Optipress-App sowie die Einführung des neuen Verpackungsrechts und der elektronischen Rechnung. Diese Vorhaben sollen die Handelspräsenz, die Digitalisierung und die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Presseversorgung stärken.

Das Jahr 2025 war laut Verband von globalen Krisen, schwacher Konjunktur und intensiven Branchendebatten geprägt. Der Geschäftsbericht fasst die Aktivitäten des Verbands und seiner Mitglieder zusammen und ist online verfügbar.

Originalquelle: bdzv.de