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Prien fordert höheren Druck auf säumige Unterhaltszahler

Bundesfamilienministerin Karin Prien will die Eintreibung staatlicher Unterhaltsvorschüsse in Deutschland verschärfen. Die Kosten für diese Leistungen sind stark gestiegen.

15. Juli 2026
Prien fordert höheren Druck auf säumige Unterhaltszahler

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat angekündigt, den Druck auf säumige Unterhaltszahler erhöhen zu wollen. Dies soll durch gesetzliche Anpassungen geschehen, um die finanzielle Belastung des Staates zu reduzieren.

Die Kosten für den staatlichen Unterhaltsvorschuss sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Dies liegt unter anderem daran, dass immer mehr Kinder staatliche Leistungen erhalten, weil zahlungspflichtige Elternteile, insbesondere Väter, ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

Prien betonte in einem Interview, dass das Wohl der Kinder an erster Stelle stehe. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Zahlungsmoral zu verbessern und sicherzustellen, dass die Kinder die ihnen zustehenden Unterhaltszahlungen erhalten.

Die Pläne zur Verschärfung der Eintreibung und gegebenenfalls zur Anpassung der Bezugsdauer des Unterhaltsvorschusses werden derzeit diskutiert und geprüft. Ziel ist es, die finanzielle Gerechtigkeit zu erhöhen und die Abhängigkeit von staatlichen Leistungen zu verringern.

Originalquelle: ndr.de