Primoris Services Corporation: Investoren können Sammelklage anführen
Investoren von Primoris Services Corporation, die zwischen dem 5. August 2025 und dem 22. Juni 2026 erhebliche Verluste erlitten haben, können die Führung einer Sammelklage beantragen. Die Frist hierfür ist der 21. September 2026.

Gegen Primoris Services Corporation wurde eine Sammelklage eingereicht, die mutmaßliche Verstöße gegen das Wertpapierrecht vorwirft. Die Klage betrifft Investoren, die zwischen dem 5. August 2025 und dem 22. Juni 2026 Stammaktien des Unternehmens erworben haben.
Investoren, die während dieses Zeitraums erhebliche Verluste erlitten haben, haben die Möglichkeit, als "Lead Plaintiff" (Hauptkläger) in der Sammelklage zu fungieren. Die Frist für die Beantragung dieser Rolle endet am 21. September 2026. Die Klageschrift behauptet, dass Primoris und bestimmte seiner Führungskräfte irreführende Aussagen gemacht und wesentliche Informationen zurückgehalten haben, die den Wert der Unternehmensaktien beeinflusst haben.
Dem Anbieter von Infrastrukturdienstleistungen wird vorgeworfen, mangelhafte Prozesse zur Kostenschätzung und Projektüberwachung bei seinen Festpreisprojekten im Bereich erneuerbare Energien unterhalten zu haben. Diese angeblichen Mängel führten zu unterschätzten Kosten und Risiken, was erhebliche Kostenüberschreitungen und Ausführungsprobleme zur Folge hatte.
Laut der Klage führte diese Situation zu mehreren deutlichen Kursrückgängen der Aktie. Im Februar 2026 meldete Primoris gestiegene Kosten für bestimmte Projekte, was zu einem Kursverfall von 8 % führte. Im Mai 2026 führten schwächere Quartalsergebnisse und gesenkte Jahresprognosen zu einem Einbruch des Aktienkurses um etwa 50 %.
Weitere Kursrückgänge folgten auf die Ankündigungen von Rücktritten von Führungskräften und erheblichen Herausforderungen, Kostenüberschreitungen und Verzögerungen bei sechs Projekten im Bereich erneuerbare Energien im Juni 2026. Primoris bietet Ingenieur-, Beschaffungs-, Bau- und Wartungsdienstleistungen an.