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Technologie

Private Sicherheitsfirmen dürfen künftig ausländische Cyberkriminelle angreifen

Die US-Regierung ermächtigt private Sicherheitsfirmen, Cyberoperationen gegen ausländische kriminelle Organisationen durchzuführen, die die Vereinigten Staaten ins Visier nehmen.

13. August 2026
Private Sicherheitsfirmen dürfen künftig ausländische Cyberkriminelle angreifen

Die US-Regierung startet ein Programm, das privaten Sicherheitsfirmen erlaubt, staatlich autorisierte Cyberoperationen gegen ausländische kriminelle Organisationen durchzuführen, die die Vereinigten Staaten bedrohen. Ein am Donnerstag veröffentlichter Nationaler Sicherheitsratsbeschluss (National Security Presidential Memorandum) sieht die Entwicklung eines Programms vor, um ausländische transnationale kriminelle Organisationen (TCOs) zu bekämpfen, die Cyberkriminalität gegen US-Bürger, -Organisationen oder -Behörden betreiben.

Die Aufsicht über das Programm obliegt den Justiz- und dem Ministerium für Innere Sicherheit. Ein zentraler Bestandteil dieser Initiative ist die Einbindung von Unternehmen des privaten Sektors, insbesondere aus dem Bereich der Cybersicherheit. Das Memorandum listet spezifische kriminelle Aktivitäten auf, die Ziel solcher Operationen sein können. Dazu gehören Ransomware, Sextortion, Phishing-Kampagnen, Finanzbetrug und Identitätsdiebstahl.

Die autorisierten Firmen dürfen "Cyber-Überwachungsoperationen und Cyber-Effekt-Operationen" gegen TCOs durchführen. Diese Gruppen werden als ausländische Einheiten definiert, die Cyberkriminalität gegen die Vereinigten Staaten begehen, aber keine institutionellen Bestandteile einer ausländischen Regierung sind oder vollständig unter deren Führung operieren.

Obwohl die genauen Details des Programms noch ausgearbeitet werden, zielt es darauf ab, die Fähigkeiten der USA bei der Bekämpfung ausländischer Cyberbedrohungen durch die Nutzung von Fachwissen und Ressourcen des privaten Sektors zu erweitern.

Originalquelle: arstechnica.com