Proalpha untersucht Einsatz von Low-Code-Plattformen in ERP-Systemen
Proalpha analysiert die Potenziale und Risiken von Low-Code- und No-Code-Umgebungen in der betrieblichen Anwendungsentwicklung.

Die Integration von Low-Code- und No-Code-Plattformen in ERP-Landschaften gewinnt an Bedeutung, insbesondere um dem Fachkräftemangel in der IT zu begegnen. Proalpha beobachtet diesen Trend, der es Anwendern ohne Programmierkenntnisse ermöglichen soll, cloudbasierte und lokale Anwendungen direkt in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.
Laut Umfragen stufen viele Unternehmen diese Technologie als relevant für die Zukunft ihrer IT-Infrastruktur ein. Dennoch warnt das Unternehmen vor der Komplexität: Da ERP-Systeme auf eng verzahnten Datenbankmodulen basieren, erfordert die Entwicklung eigener Erweiterungen eine robuste Governance, um unkontrolliertes Wachstum von Anwendungen und damit verbundene Sicherheitsrisiken im Unternehmensnetzwerk zu vermeiden.
Der technologische Fokus verlagert sich zunehmend auf generative KI, die laut Proalpha die Entwicklung durch automatisierte Codegenerierung beschleunigen kann. Die Herausforderung besteht darin, diese flexiblen Ansätze über standardisierte Schnittstellen sicher in das Kern-ERP zu integrieren. Ziel ist es, Fachabteilungen bei der Prozessgestaltung zu entlasten, während die IT-Abteilung weiterhin die Systemintegrität überwacht.