Proalpha integriert Energiemanagement in ERP-System
Die Proalpha Group hat die Energimanagementlösung ihres Tochterunternehmens ENIT in ihre ERP+-Software für den mittelständischen Maschinenbau integriert. Ziel ist die Optimierung von Energieverbräuchen.

Die Proalpha Group, ein Anbieter von ERP+-Softwarelösungen für die mittelständische Fertigungsindustrie, hat die Energielösung ihres Tochterunternehmens ENIT in ihr Portfolio integriert. Diese Maßnahme soll Kunden helfen, ihre Energiekosten besser zu kontrollieren und die Energieeffizienz zu steigern, insbesondere angesichts volatiler Energiepreise.
Die Integration zielt darauf ab, Energiemanagementdaten direkt in das ERP-System einzuspeisen. Dies ermöglicht eine umfassende Erfassung und Steuerung von Energieflüssen sowie die Dokumentation des CO2-Fußabdrucks. Proalpha hebt hervor, dass die Wahl der richtigen Energiezähler, die standardisierte Kommunikationsprotokolle wie Modbus TCP unterstützen, entscheidend für eine erfolgreiche Implementierung ist.
Besonderes Augenmerk legt Proalpha auf die Prüfung der Eichrechtskonformität bei relevanten Messungen, beispielsweise wenn Strommengen an Dritte weitergegeben werden. Das Unternehmen empfiehlt, zunächst am Übergabezähler und den Hauptverteilungen zu messen, um die wichtigsten Kostentreiber zu identifizieren, bevor detailliertere Submetering-Maßnahmen ergriffen werden.
Durch die Integration wird das ERP-System zur zentralen Datenquelle ("Single Source of Truth") für das Monitoring von Energieverbräuchen und Emissionen. Dies schafft die Grundlage für die Entwicklung von Reduktionsstrategien und unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität, indem es Daten für CO2-Fußabdrücke (CCF und PCF) bereitstellt.