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Fertigung

Proalpha integriert Energiemanagement in sein ERP-System

Die Proalpha Group hat eine Green ERP-Lösung entwickelt und integriert, die Industrieunternehmen bei der Verwaltung und Reduzierung ihres Energieverbrauchs und ihrer Emissionen unterstützen soll.

6. Juni 2026
Proalpha integriert Energiemanagement in sein ERP-System

Die Proalpha Group hat eine neue Green ERP-Lösung auf den Markt gebracht, die darauf abzielt, Industrieunternehmen bei ihren Nachhaltigkeitsbemühungen zu unterstützen. Die Lösung soll Unternehmen dabei helfen, ihre Emissionen, ihren Ressourcenverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu analysieren und zu reduzieren.

Das Angebot basiert auf der Übernahme des Unternehmens ENIT durch Proalpha im Jahr 2022, einem Spezialisten für Energiemonitoring und Emissionsberechnung. Durch die Integration der ENIT-Technologie in seine ERP+ Software bietet Proalpha ein umfassendes Werkzeug für Unternehmen zur Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele. Die Erfassung und Reduzierung von Emissionen, wie des CO2-Fußabdrucks, werden aufgrund des Drucks verschiedener Interessengruppen, darunter Regulierungsbehörden und die Gesellschaft, zu immer wichtigeren Anforderungen in der Industrie.

Proalpha beschreibt seine Lösung als einfach einzuführen und zu integrieren, mittels eines „Plug-and-Play“-Ansatzes. Dies ermöglicht Unternehmen einen schnellen Zugriff auf Echtzeitdaten von Maschinen und Anlagen unmittelbar nach der Implementierung. Das von ENIT entwickelte System ist für die Kompatibilität mit verschiedener Hardware ausgelegt und zielt darauf ab, komplexe Emissionsberechnungen zu vereinfachen.

Das System umfasst sowohl ein Werkzeug für das Energiemonitoring als auch eine separate Software zur CO2-Berechnung. Während die CO2-Berechnungssoftware auch ohne separates Energiemonitoring durch manuelle Eingabe genutzt werden kann, erleichtert die Integration des Energiemonitorings die Datenerfassung und Genauigkeit erheblich. Proalpha nutzt den international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHG) Standard zur Berechnung verschiedener Emissionskategorien wie Scope 1, 2 und 3, mit besonderem Fokus auf die für die Industrie relevanten Scope 3-Emissionen, die die gesamte Lieferkette betreffen.

Unternehmen, die ihre ERP-Systeme beispielsweise mit Manufacturing Execution Systems (MES) und Maschinendatenerfassung kombinieren, können auf einen erheblichen Teil der erforderlichen Daten zugreifen. Laut Proalpha kann eine solche Integration bis zu 70 Prozent der von Unternehmen benötigten Daten abdecken.

Originalquelle: proalpha.com