SWR-Reportage dokumentiert Herstellung von Eugen Brütting 'Roadrunner'-Laufschuh
Das SWR-Format 'Handwerkskunst' beleuchtet die Fertigung des klassischen Laufschuhs 'Roadrunner' von Eugen Brütting. Das ursprünglich für den Sport entwickelte Modell wird heute als Alltagssneaker getragen.

PRISMA-Verlag weist auf die Ausstrahlung von "Handwerkskunst – Wie man einen klassischen Laufschuh macht" im SWR hin. Die Reportage stellt die Herstellung des populären Laufschuhs "Roadrunner" des oberfränkischen Schuhmachers Eugen Brütting vor. Das Modell wurde Ende der 1960er Jahre in Zusammenarbeit mit dem neuseeländischen Langstreckentrainer Arthur Lydiard entwickelt.
Der 'Roadrunner'-Schuh zeichnete sich durch seine dreischichtige Gummimittelsohle aus, die eine Dämpfung auf befestigten Wegen ermöglichte. Diese Eigenschaft machte ihn zu einem Favoriten bei Läufern und Athleten wie der Diskuswerferin Liesel Westermann und dem Olympiasieger im Gehen, Bernd Kannenberg. Die Fertigung erfolgte bis heute weitgehend in Handarbeit.
Obwohl der Schuh heute eher als Alltagssneaker im Einsatz ist, lebt die handwerkliche Tradition weiter. Die Sendung gewährt Einblicke in die traditionelle Schuhmacherkunst und den Prozess der schrittweisen Anfertigung.
Die Dokumentation ist Teil der SWR RLP 'Handwerkskunst'-Reihe, die sich verschiedenen traditionellen Handwerken widmet. Frühere Episoden behandelten Themen wie die Herstellung von Dachentwässerungen, Armbanduhren und Boxspringbetten.