Promus Ventures' Sam Collett sucht nach Start-ups mit verteidigungsfähigen Wettbewerbsvorteilen
Der neue Investment Associate Sam Collett von Promus Ventures erläutert seinen Ansatz zur Identifizierung vielversprechender Deep-Tech-Unternehmen. Er betont die Bedeutung dauerhafter Wettbewerbsvorteile und Teamqualität für langfristigen Erfolg.

Sam Collett, ein neuer Investment Associate bei Promus Ventures, ist zum Venture-Capital-Unternehmen mit Fokus auf Deep-Tech-Investitionen zurückgekehrt. Colletts Aufgabe ist es, neue Möglichkeiten zu identifizieren und zu bewerten, insbesondere Unternehmen mit dem Potenzial für nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
Collett kam im Juni 2026 als Investment Associate zu Promus Ventures zurück, nachdem er zuvor bereits ein Praktikum bei der Firma absolviert hatte. Vor seiner Rückkehr arbeitete er als Investmentanalyst bei WTW, wo er Erfahrungen im gesamten Investmentmanagement sammelte.
Collett hebt die entscheidende Bedeutung eines "verteidigungsfähigen Burggrabens" (defensible moat) für Deep-Tech-Unternehmen hervor. Als Beispiele nennt er Rocket Lab und Whoop, die ihre Wettbewerbsvorteile durch Wertschöpfung auf mehreren Ebenen ihrer jeweiligen Branchen aufgebaut haben. Rockets kürzlich angekündigter Erwerb von Iridium, der die Satellitenkommunikation mit ihrer bestehenden Komponentenfertigung und ihren Startdiensten integriert, ist ein Beispiel für diese Strategie.
Für Start-ups rät Collett, sich auf die Schaffung eines "herausragenden Produkts" zu konzentrieren, das nicht leicht zu replizieren ist. Er verweist auf Hamilton Helmers "Seven Powers"-Rahmenwerk zum Aufbau von Wettbewerbsvorteilen, einschließlich kontrollierter Ressourcen, Wechselkosten und Skaleneffekten. Im Deep-Tech-Bereich sind kontrollierte Ressourcen wie einzigartige Technologie oder regulatorische Vorteile besonders wertvoll. Skaleneffekte, wie Rocket Labs integrierter Herstellungsprozess, können ebenfalls zu erheblichen Kostensenkungen führen.