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Technologie

Proofpoint: Über die Hälfte der Ransomware-Opfer zahlt Lösegeld

Einem Bericht von Proofpoint zufolge zahlen 54 % der Ransomware-Opfer Lösegeld, trotz Warnungen von Behörden. Über ein Drittel der Zahler wird anschließend erneut erpresst.

24. Juli 2026
Proofpoint: Über die Hälfte der Ransomware-Opfer zahlt Lösegeld
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Ein neuer Bericht des Sicherheitsunternehmens Proofpoint zeigt, dass eine Mehrheit der Opfer von Ransomware-Angriffen, genauer gesagt 54 %, sich dafür entscheidet, die geforderten Lösegelder an die Angreifer zu zahlen.

Die Ergebnisse, die auf einer globalen Umfrage unter fast 1000 Cybersicherheitsexperten in 12 Märkten basieren, verdeutlichen eine deutliche Diskrepanz zu den wiederholten Warnungen von Strafverfolgungsbehörden und der Cybersicherheitsbranche gegen die Zahlung von Lösegeld.

Trotz der Zahlungen ist der Erfolg nicht garantiert. Fast 40 % (37 %) der Organisationen, die Lösegeld zahlen, werden anschließend von den Angreifern erneut erpresst. Darüber hinaus konnten 2 % der Opfer ihre verschlüsselten Dateien auch nach der Zahlung nicht wiederherstellen.

Proofpoint weist darauf hin, dass die Zahlung von Lösegeld zwar unter dem Druck von Geschäftsunterbrechungen verlockend sein mag, aber kriminelle Aktivitäten fördert und keine Garantie für die Wiederherstellung von Daten bietet. Das Unternehmen empfiehlt Organisationen, proaktive Maßnahmen zu priorisieren, darunter Mitarbeiterschulungen, regelmäßige Offline-Backups und eine umfassende, vorzugsweise KI-gestützte, Sicherheitsinfrastruktur.

Originalquelle: ithome.com