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Fertigung

Propylenpreise bleiben Q1 2023 stabil wegen Überangebot

Die Propylenpreise werden im ersten Quartal 2023 voraussichtlich stabil bleiben, bedingt durch ein globales Überangebot und schwankende Nachfrage. Überkapazitäten und niedrige Margen bei nachgelagerten Verarbeitern beeinflussen die Preisentwicklung.

22. Juni 2026
Propylenpreise bleiben Q1 2023 stabil wegen Überangebot

Der globale Markt für Propylen und Polypropylen (PP) wird zu Beginn des Jahres 2023 ein Angebotsüberhang verzeichnen, was voraussichtlich zu stabilen Preisen im ersten Quartal führen wird. Diese Situation wird durch unsichere Nachfrage und eingeschränkte Margen nachgelagerter Verarbeiter verschärft, was die Nachfrage nach Grundstoffen trotz hoher Ölpreise unter Druck setzt.

In Asien wird für China ein Angebotsüberschuss erwartet, da neue Propandehydrogenierungs-(PDH)-Anlagen in Betrieb genommen werden. Die Nachfrage des Landes wird voraussichtlich zurückgehen, da das Neujahrsfest naht und die Kaufkraft sinkt. Obwohl die Lagerbestände im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind, bleiben sie im historischen Vergleich erhöht. Raffineriebasierte PP-Anlagen im Nahen Osten werden ihre Produktion wahrscheinlich nicht reduzieren, um Marktanteile zu sichern.

In Europa wird erwartet, dass die träge Nachfrage anhalten wird. Inflationsdruck und der anhaltende Konflikt in der Ukraine beeinträchtigen die wirtschaftlichen Bedingungen und damit auch die Nachfrage nach Propylen. Obwohl sich die Preise von den Tiefstständen im September erholt haben, wird die Nachfrage aufgrund makroökonomischer Herausforderungen voraussichtlich gedämpft bleiben.

In den USA werden neue Kapazitäten für Polypropylen-Anlagen voraussichtlich die Nachfrage nach Propylen im ersten Halbjahr 2023 stützen. Ein Rückgang der Ölpreise im letzten Jahr hat die Preise für Propylen und PP nach unten gedrückt. Neue Anlagen von ExxonMobil und Enterprise Products Partners werden das Angebot erhöhen und den Markt stärken.

Originalquelle: procurementresource.com