Staatsanwaltschaft schließt Anklageprüfung für Projekt in Slowenien ab
Die finnische Staatsanwaltschaft hat die Prüfung der Anklagen im Zusammenhang mit dem slowenischen Fahrzeugprojekt von Patria Land Services Oy abgeschlossen. Sechs Personen und das Unternehmen könnten angeklagt werden.

Die finnische Staatsanwaltschaft hat ihre Prüfung der Anklagen im Zusammenhang mit dem slowenischen Fahrzeugprojekt von Patria Land Services Oy abgeschlossen. Die vorangegangene Voruntersuchung in dieser Angelegenheit begann im Jahr 2007.
Laut Staatsanwaltschaft werden sechs Personen wegen des Verdachts auf schwere Bestechung, die sich zwischen 2005 und 2007 ereignet haben soll, angeklagt. Gegen einige der Angeklagten werden auch Anklagen wegen Wirtschaftsspionage erhoben. Alle Verdächtigen haben die Anschuldigungen bestritten.
Darüber hinaus fordert die Staatsanwaltschaft eine Geldbuße gegen Patria Land Services Oy. Die Staatsanwaltschaft hat zudem sieben Entscheidungen getroffen, keine Anklage zu erheben.
Patria sieht den Abschluss der Voruntersuchung und der Anklageprüfung nach einer fünfjährigen Wartezeit als positive Entwicklung. Das Unternehmen hat die polizeiliche Untersuchung unterstützt, um eine zügige Klärung zu ermöglichen. Patria wird nun das vorliegende Material prüfen und die Gerichtsverfahren abwarten.