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Technologie

Prosus sieht KI als Geschäftsrisiko, während PayU profitabel wird

Das Investmentunternehmen Prosus hat KI und Agenten-KI als potenzielle Geschäftsrisiken identifiziert. Gleichzeitig hat sein Fintech-Arm PayU seinen ersten operativen Gewinn erzielt.

3. Juli 2026
Prosus sieht KI als Geschäftsrisiko, während PayU profitabel wird
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das niederländische Investmentunternehmen Prosus hat in seinem neuesten Jahresbericht Künstliche Intelligenz (KI) und Agenten-KI als potenzielle Geschäftsrisiken eingestuft. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Fintech-Tochtergesellschaft PayU ihren ersten operativen Gewinn von 18 Millionen US-Dollar für das Geschäftsjahr 2026 gemeldet hat.

Mehrere indische Unternehmen haben in jüngster Zeit KI als Geschäftsbedrohung angeführt. Info Edge, die Muttergesellschaft von Naukri und Jeevansathi, stellte fest, dass KI die Abrechnungen in ihrem Bildungszweig Shiksha im Quartal bis März 2026 beeinträchtigt hat. Auch IndiaMART hat rechtliche Schritte gegen OpenAI eingeleitet und moniert diskriminierende KI-generierte Suchergebnisse.

PayUs Wende zur Profitabilität im GJ26 wurde hauptsächlich durch die Veräußerung von margenschwachen Geschäftsbereichen vorangetrieben. Der Umsatz des Unternehmens stieg um 13 % auf 781 Millionen US-Dollar. Das Zahlungsverkehrsgeschäft verzeichnete einen Umsatzanstieg von 10 % und einen operativen Gewinn von 12 Millionen US-Dollar, während das Kreditgeschäft seinen Umsatz um 19 % steigerte und einen operativen Gewinn von 6 Millionen US-Dollar erzielte, eine Umkehrung gegenüber den Verlusten des Vorjahres.

Prosus gab auch eine tiefere Integration seiner Zahlungs- und Kreditangebote über sein indisches Portfolio, einschließlich Swiggy und ixigo, durch PayU bekannt. Das Unternehmen kündigte außerdem an, native generative KI-Produkte in seinen Segmenten Zahlungsverkehr, SaaS und Kredite einzuführen, ohne spezifische Details preiszugeben.

Im GJ26 stärkte PayU auch seine Position in Indiens Zahlungsverkehrsinfrastruktur durch die Erhöhung seines Anteils an Mindgate Solutions auf 70,7 %. Zusammen mit Wibmo verarbeiten Mindgate und Wibmo etwa jede zweite UPI-Transaktion und drei von vier Kreditkartentransaktionen in Indien.

Originalquelle: medianama.com