Provimedia analysiert Architektur von Server-Side Tracking und Consent Mode v2
Provimedia GmbH erläutert die technische Notwendigkeit, das Tracking von Webbrowsern auf kontrollierte Server zu verlagern, um Datenschutzvorgaben und Messbarkeit zu vereinen.

Der Wegfall von Third-Party-Cookies in modernen Browsern stellt Unternehmen vor Herausforderungen bei der Erfolgskontrolle ihrer Werbekampagnen. Die Provimedia GmbH verdeutlicht, dass klassisches, browserbasiertes Tracking zunehmend an seine Grenzen stößt, da Browser-Technologien wie ITP (Intelligent Tracking Prevention) Datenzugriffe einschränken.
Als technische Lösung dient die Kombination aus Server-Side Tracking und Google Consent Mode v2. Dabei wird die Datenverarbeitung aus dem Browser des Nutzers in einen kontrollierten Server-Container ausgelagert, was Unternehmen die volle Kontrolle über die Datenhoheit verleiht. Consent Mode v2 fungiert dabei als Steuerungseinheit, welche die Einwilligungssignale der Nutzer in maschinenlesbare Parameter übersetzt.
Provimedia unterscheidet dabei zwischen Basic und Advanced Consent Mode. Während die Basis-Variante bei fehlender Einwilligung die Datenerhebung unterbindet, erlaubt die Advanced-Variante eine cookielose Modellierung von Conversions. Dies ermöglicht eine statistische Schätzung der Kampagnenleistung auch bei Nutzern, die keine Einwilligung für personalisierte Werbung erteilt haben.