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Wissenschaft

Proxima Fusion errichtet für 140 Mio. € Fabrik für kritische Fusionskomponente

Das Unternehmen plant den Bau einer Fabrik im Wert von 140 Millionen Euro (162,6 Millionen US-Dollar) zur Herstellung von supraleitendem Hochtemperaturband (HTS) für sein Fusionsreaktordesign.

10. September 2026
Proxima Fusion errichtet für 140 Mio. € Fabrik für kritische Fusionskomponente
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Proxima Fusion gab am Mittwoch die Absicht bekannt, eine Fabrik im Wert von 140 Millionen Euro (162,6 Millionen US-Dollar) für die Produktion von supraleitendem Hochtemperaturband (HTS) in Fusionsqualität zu errichten. Dieses Material ist eine entscheidende Komponente für das Reaktordesign des Start-ups.

Die Anlage wird sich auf HTS-Band speziell für Fusionsanwendungen konzentrieren. Der Markt für dieses Spezialmaterial wird derzeit von asiatischen Anbietern dominiert. Proxima Fusions Investition zielt darauf ab, seine Lieferkette zu sichern und die Abhängigkeit von externen Herstellern zu verringern.

Nach Angaben des Unternehmens ist HTS-Band für die Herstellung der supraleitenden Magnete unerlässlich, die zur Eindämmung und Aufrechterhaltung einer Fusionsreaktion erforderlich sind. Die neue Fabrik soll die Produktion optimieren und die ausreichende Versorgung für zukünftige Reaktorbedürfnisse gewährleisten.

Diese bedeutende Investition unterstreicht die Strategie von Proxima Fusion, die Kommerzialisierung der Fusionsenergie voranzutreiben. Einzelheiten zum Standort der Fabrik und zum Zeitplan für den Bau wurden noch nicht bekannt gegeben.

Originalquelle: techcrunch.com