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PSD2-Richtlinie verbessert Sicherheit und ermöglicht neue Finanzdienstleistungen

Die EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2, seit 2018/2019 in Kraft, hat die Sicherheit von Zahlungen erhöht und den Weg für Open Banking geebnet.

9. Juni 2026
PSD2-Richtlinie verbessert Sicherheit und ermöglicht neue Finanzdienstleistungen

Die EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2), die zwischen 2018 und 2019 in den nordischen Ländern in Kraft trat, hat die Sicherheit digitaler Zahlungen deutlich verbessert und die Grundlage für neue Finanzdienstleistungen geschaffen.

Für Verbraucher sind die wichtigsten Neuerungen die Stärkung der Sicherheit durch starke Kundenauthentifizierung (SCA) und die durch "Open Banking" ermöglichten Dienstleistungen. Die starke Kundenauthentifizierung erfordert mindestens zwei unabhängige Faktoren zur Identitätsprüfung, was das Risiko von Betrug und Identitätsdiebstahl bei Online-Transaktionen reduziert.

Nordea betont, dass diese erhöhten Sicherheitsmaßnahmen, die oft über mobile Anwendungen wie NordeaID oder BankID realisiert werden, einen besseren Schutz vor digitalen Betrügern bieten, auch wenn sie gelegentlich als umständlich empfunden werden können.

Open Banking ermöglicht es Drittanbietern, mit Zustimmung des Kunden auf Bankkontoinformationen und Zahlungsdienste zuzugreifen. Dies kann dazu führen, dass beispielsweise alle Konten verschiedener Banken in einer einzigen App angezeigt werden oder dass Zahlungen direkt auf E-Commerce-Websites initiiert werden, ohne dass sich der Nutzer bei seiner eigenen Bank anmelden muss, und zwar mittels Application Programming Interfaces (APIs).

Die Richtlinie regelt spezifisch Kontoinformationsdienste und Zahlungsinitiativdienste. Nordea verweist zudem darauf, dass eine zukünftige Richtlinie namens Open Finance weitere Veränderungen in der Finanzdienstleistungsbranche mit sich bringen dürfte.

Originalquelle: nordea.com