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Technologie

Klage in Indien fordert Gebühren für UPI-Zahlungen über 2.000 Rupien heraus

Eine Klage im öffentlichen Interesse wurde beim Obersten Gerichtshof Indiens eingereicht, die die Entscheidung der Regierung in Frage stellt, Händlergebühren (MDR) für bestimmte UPI-Zahlungen über 2.000 Rupien (ca. 22 Euro) zuzulassen.

17. September 2026

Eine Klage im öffentlichen Interesse (Public Interest Litigation, PIL) wurde beim Obersten Gerichtshof Indiens eingereicht, die die Entscheidung der Zentralregierung in Frage stellt, Händlergebühren (Merchant Discount Rate, MDR) für bestimmte Unified Payments Interface (UPI)-Zahlungen an Händler über 2.000 Rupien zuzulassen. Der Kläger argumentiert, dass die neue Gebührenstruktur willkürlich sei und die Kosten für Verbraucher und Unternehmen erhöhen könnte.

Die Klage, eingereicht vom Anwalt Anjan Datta, richtet sich gegen die indische Regierung, die Reserve Bank of India (RBI) und die National Payments Corporation of India (NPCI). Der neue Rahmen soll am 15. Oktober 2026 in Kraft treten.

Die Anfechtung zielt auf eine Mitteilung des Finanzministeriums vom 14. September ab, die MDR für Person-zu-Händler (P2M) UPI-Transaktionen über 2.000 Rupien erlaubt. Eine MDR von 0,4 %, gedeckelt bei 300 Rupien, wird erhoben. Bestimmte Sektoren wie Eisenbahn, Telekommunikation, Versicherung und Kraftstoff erhalten für Transaktionen über 2.000 Rupien eine pauschale Gebühr von 5 Rupien. Kapitalmarkttransaktionen unterliegen einer MDR von 0,02 %.

Person-zu-Person UPI-Überweisungen bleiben kostenlos. Kleinere Händler, die monatlich bis zu 100.000 Rupien über UPI-QR-Codes erhalten, sind von der MDR befreit. Die PIL stellt die Unterscheidung zwischen UPI- und RuPay-Debitkartentransaktionen in Frage, da RuPay-Karten keine ähnliche Transaktionsgrenze für Gebührenbefreiungen haben, und argumentiert, dass dies gegen Artikel 14 der Verfassung verstößt.

Der Kläger fordert die Aufhebung der Mitteilung und des MDR-Rahmens. Alternativ fordert die Klage die Regierung auf, den Rahmen nach Konsultationen zu überdenken, relevante Daten zu veröffentlichen und eine unabhängige Überprüfung durch die RBI mit Schutzmaßnahmen für Kleinunternehmen durchzuführen.

Originalquelle: medianama.com