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Sammelklage gegen Qfin Holdings wegen irreführender Angaben eingereicht

Anleger haben Qfin Holdings auf Schadensersatz verklagt, da das Unternehmen angeblich Risiken verschwiegen hat. Frist für die Ernennung des Hauptklägers ist der 30. November 2026.

3. November 2026
Sammelklage gegen Qfin Holdings wegen irreführender Angaben eingereicht
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Gegen den Finanzdienstleister Qfin Holdings, Inc. wurde vor einem US-Bundesgericht eine Sammelklage eingereicht. Den Klägern zufolge hat das Unternehmen im Zeitraum vom 18. März bis 25. August 2026 irreführende Angaben über seine finanzielle Lage und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber regulatorischen Änderungen gemacht.

Der Kurs der Qfin-Aktie sank am 26. August 2026 um knapp 19 Prozent, nachdem das Unternehmen deutliche Einbußen beim Umsatz und Gewinn für das zweite Quartal gemeldet hatte. Als Gründe wurden eine zunehmende regulatorische Aufsicht und Liquiditätsengpässe am chinesischen Markt genannt. Die Klage behauptet, das Unternehmen habe das wahre Ausmaß dieser negativen Auswirkungen vor den Anlegern verheimlicht.

Die Kanzlei Howard G. Smith führt das Verfahren und wirft dem Management vor, die Geschäftsaussichten trotz bekannter Probleme zu positiv dargestellt zu haben. Die Klageschrift zielt darauf ab, Anleger zu entschädigen, die während des fraglichen Zeitraums Wertpapiere erworben haben.

Betroffene Aktionäre haben bis zum 30. November 2026 Zeit, ihre Ansprüche als Hauptkläger geltend zu machen. Bisher wurde noch keine Klasse zertifiziert, sodass betroffene Investoren auch passiv am Verfahren teilnehmen oder einen eigenen Anwalt beauftragen können.

Originalquelle: prnewswire.com