Qualcomm setzt auf Rechenzentren nach Einbruch bei Smartphone-Verkäufen
Angesichts eines Umsatzrückgangs von 20 Prozent im Smartphone-Geschäft investiert Qualcomm verstärkt in die Infrastruktur für Rechenzentren.

Der Chiphersteller Qualcomm verzeichnete im Jahr 2026 einen Rückgang der Smartphone-Verkäufe um etwa 20 Prozent. Um diesem Abwärtstrend entgegenzuwirken, verlagert das Unternehmen seinen Fokus zunehmend auf den Markt für Rechenzentren, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz für das vierte Quartal 2026 prognostizierte das Unternehmen für das erste Quartal 2027 einen Umsatz von 650 Millionen US-Dollar im Bereich der Rechenzentren. Qualcomm strebt ein schnelles Wachstum an und erwartet für Ende 2027 einen Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar, der bis 2029 auf 15 Milliarden US-Dollar steigen soll. Dabei setzt das Unternehmen auf Kooperationen mit Partnern wie Amazon und Meta.
Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die schwindende Abhängigkeit vom gesättigten Mobilfunkmarkt, nachdem der Gesamtumsatz des Unternehmens im Jahr 2026 bei 10,4 Milliarden US-Dollar lag. Mit dem Fokus auf Rechenzentren versucht Qualcomm, seine Erlösströme breiter aufzustellen.