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B2B-Marketing kämpft mit Qualitätsproblemen durch generische KI-Inhalte

Die zunehmende Verbreitung von KI-gestützten Inhalten gefährdet das Vertrauen und die Relevanz im B2B-Marketing, so Quantious.

23. Oktober 2026
B2B-Marketing kämpft mit Qualitätsproblemen durch generische KI-Inhalte

Im B2B-Marketing zeichnet sich ein Trend ab, der als „Enslopification“ bezeichnet wird: Eine Flut von generischen, durch künstliche Intelligenz erstellten Inhalten überschwemmt die digitalen Kanäle. Da die Produktion solcher Inhalte kaum noch Aufwand erfordert, leidet die Qualität der Kommunikation unter einer zunehmenden Austauschbarkeit, die an Tiefe und echter menschlicher Perspektive vermissen lässt.

Lisa Larson-Kelley, CEO des Marketingunternehmens Quantious, warnt, dass Zielgruppen den Mangel an Substanz und Charakter in diesen KI-Entwürfen zunehmend bemerken. Für Marketingagenturen ergibt sich daraus eine unmittelbare Gefahr: Wenn die Effizienzsteigerung durch KI zulasten der Glaubwürdigkeit geht, verlieren Marken an Anziehungskraft. Kunden suchen nach interpretativen Inhalten und echten Erfahrungen, die über automatisierte „Wortsalate“ hinausgehen.

Als Gegenmaßnahme fordert die Branche eine Rückbesinnung auf menschliches Urteilsvermögen und den Aufbau persönlicher Gemeinschaften. Unternehmen sollen sich darauf konzentrieren, unverwechselbare Standpunkte zu vertreten und messbaren Mehrwert zu schaffen, statt nur den Ausstoß an Inhalten zu erhöhen. Menschliche Expertise wird dabei als wesentlicher Faktor angesehen, um Vertrauen bei B2B-Entscheidern aufzubauen.

Originalquelle: fastcompany.com