Radiowell-Studie: 35 % der auf Auktionen verkauften Funkgeräte enthalten noch sensible Daten
Eine Studie ergab, dass 35 % der auf Auktionen verkauften Funkgeräte weiterhin sensible Daten wie Verschlüsselungsschlüssel und Mitarbeiterinformationen enthalten, was Sicherheits- und Reputationsrisiken birgt.

Radiowell, ein Anbieter von Entsorgungslösungen für terrestrische Funksysteme, hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass 35 % der über Auktionsplattformen verkauften gebrauchten Zwei-Wege-Funkgeräte noch sensible Daten enthalten. Dazu gehören kritische Informationen wie Verschlüsselungsschlüssel, Systemprogrammierung und Mitarbeiterdaten.
Diese Daten überdauern routinemäßig den Entsorgungsprozess und setzen Regierungsbehörden sowie Unternehmen erheblichen Sicherheits-, Finanz- und Reputationsrisiken aus. Die Ergebnisse deuten auf potenzielle Schwachstellen hin, wenn veraltete oder ausgemusterte Geräte nicht ordnungsgemäß gelöscht werden.
Radiowell berichtet, dass das Problem besonders bei älteren Kommunikationsgeräten von öffentlichen und privaten Auftraggebern verbreitet ist. Komplexe Datenarchitekturen und mangelnde Einhaltung von Datenlöschungsprotokollen tragen oft dazu bei.
Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit verbesserter Datenbereinigungsverfahren und sorgfältiger Prüfung bei der Entsorgung von Kommunikationsausrüstung. Organisationen müssen sicherstellen, dass ihre Sicherheitsrichtlinien die sichere Außerbetriebnahme aller elektronischen Vermögenswerte angemessen abdecken.